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Pressemitteilung

Schulen vor Olympia!

ÖDP Kreisverband Region Köln begrüßt die Olympia-Absage. Sie ist Chance für Schulen und Spielplätze. 56 Kölner Schulen warten auf Sanierung.

Schulen vor Olympia!

Schulen vor Olympia!

Der Kreisverband Region Köln der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) begrüßt, dass Köln bei der deutschen Olympia-Bewerbung nicht zum Zug gekommen ist. Die ÖDP fordert die Stadt auf, die dadurch frei werdenden Mittel konsequent in Bildung, Kinderfreundlichkeit und auch in eine notwendige Klimaanpassung zu investieren.

„Köln hat dringendere Aufgaben als ein Sportgroßereignis. Unsere Schulen brauchen Sanierung, unsere Spielplätze Erneuerung und unsere Stadt einen besseren Schutz vor Starkregen und Hitze", erklärt Frank Schulz als stellvertretender Kreisvorsitzender der ÖDP Region Köln.

Die Zahlen zeigen, wo der Bedarf liegt: Standortanalysen aus dem Jahr 2024 ergaben für 56 Kölner Schulstandorte die Notwendigkeit einer Generalsanierung. Der Rat der Stadt hat im Dezember 2025 beschlossen, den konkreten Bedarf dieser Standorte zu untersuchen. Bundesweit schätzt die staatliche Förderbank KfW den Sanierungsstau an Schulen auf rund 55 Milliarden Euro. 

„Es kann nicht sein, dass Kinder in maroden Gebäuden lernen, während für Prestigeprojekte Millionen eingeplant werden. Erst sanieren, dann träumen", so Frank Schulz.

Schulen zuerst: Die frei werdenden Mittel sollen vorrangig in die Generalsanierung der Kölner Schulen fließen, vor allem an den Standorten mit dem größten Handlungsbedarf.

Spielplätze erneuern: Kinder brauchen sichere und gepflegte Spielräume direkt im Wohnviertel. Die ÖDP fordert ein Erneuerungsprogramm mit transparentem Zeitplan.

Schwammstadt voranbringen: Mehr Grünflächen, Entsiegelung und Versickerungsflächen schützen vor Überflutungen und Hitze. Köln muss sich für die nächsten Hitzewellen anpassen.

„Wir werden genau hinschauen, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird: bei den Kölnerinnen und Kölnern", kündigt Frank Schulz an.

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