ödp NRW für besseren Nichtraucherschutz

NRW/Bottrop: Weiter als die aktuelle Beschlussfassung der Düsseldorfer Regierungskoalition gehen die Forderungen der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp). Dazu Gerd Kersting, Landesvorsitzender der ödp NRW: „Gesundheitsschutz von Passivrauchern geht vor Freiheitsrechte von Rauchern, denn durch das Passivrauchen sterben jährlich mehrere tausend Menschen in Deutschland“.

Die ödp spricht sich daher für ein noch weiter führendes Nichtraucherschutzgesetz als das gerade verabschiedete aus.

 

„Wir fordern ein Rauchverbot nicht nur für Eckkneipen, sondern auch für Biergärten und Festzelte. Denn Nichtraucherschutz ist auch Arbeitsschutz für die Wirtsleute und ihre Mitarbeiter“, so Kersting weiter.

Ebenso lehnt die ödp die vorgesehene Ausnahmeregelung, in abgetrennten Nebenräumen das Rauchen zuzulassen, ab.

„Es wird an der Zeit, per Gesetz alle Arbeitsplätze vollkommen rauchfrei zu gestalten. Ohne restriktive Verordnung der Landesregierung schiebt man den Bediensteten in Gaststätten nur den schwarzen Peter zu, da helfen auch technische Absauganlagen nichts“, sagt Kersting.

 

„In Berlin schafft man es offensichtlich nicht, aus Rücksicht gegenüber der Tabakwirtschaft, per Arbeitsstättenverordnung bundesweit Verbraucher wie Beschäftigte zu schützen. Da muss eben das Bundesland NRW handeln, nur das ist wirtschaftlich unabhängige Gesundheitspolitik“, so Kersting abschließend.

 

gez.

Sieglinde Nowak

Stellvertretende Landesvorsitzende

ödp NRW

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