Mitgliederversammlung der ÖDP Köln stellt erste Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 auf

Bei einer Mitgliederversammlung Anfang März in Köln wurden insgesamt 7 Kandidaten für Wahlbezirke, sowie ein OB-Kandidat bestimmt

In Köln stellt sich die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) für die (voraussichtlich) im Herbst anstehende Kommunalwahl auf. Der Landesvorsitzende der Jungen Ökologen Nordrhein-Westfalen, Tobias Kretschmer, und sein ÖDP-Köln-Vorstandskollege und Oberbürgermeister-Kandidat, Rüdiger-René Keune, bereiten sich auf den Wahlkampf in ihren Wahlkreisen, respektive Sülz und Altstadt/Süd, und für den Kölner Stadtrat vor. Bei einer Mitgliederversammlung der ÖDP Anfang März wurden beide einstimmig für ihre Wahlkreise zur Aufstellung gewählt, zusammen mit 5 weiteren Kandidaten für andere Wahlbezirke, unter denen auch der Kölner ÖDP-Kreisvorsitzende Werner Roleff (Sülz). Des Weiteren wurde Keune als Kandidat für den Posten des Oberbürgermeisters aufgestellt. Er ist damit einer von insgesamt drei parteizugehörigen Spitzenkandidaten für das Amt des OB.

Gemeinsam setzen sich die Kölner Öko-Demokraten für eine nachhaltige Kommune ein, die vor allem den ÖPNV und Fahrradverkehr weiter ausbaut, Barrierefreiheit schafft und die Stadt ökologischer gestaltet. Dazu gehört unter anderem kostenloser ÖPNV für Senioren und für alle Kinder und Jugendlichen, die zur Schule gehen oder eine Ausbildung machen. „Die Forderungen der Fridays for Future Bewegung sollen auch auf kommunaler Ebene umgesetzt werden. Köln muss in den nächsten 10 Jahren klimafreundlicher werden und 100% Ökostrom erreichen, wie es eine Bürgerinitiative gefordert hat. Umwelt- und Klimaschutz muss gerade jetzt kommunal betrieben werden“, so der 29-jährige Landesvorsitzende der Jungen Ökologen. Des Weiteren setzt die ÖDP Köln in ihrem Kommunalwahlprogramm auf mehr Mitbestimmung der Bürger zu großen Projekten und möchte Kinder- und Jugendparlamente für die Stadt schaffen. Dies gibt die Möglichkeit, gemeinsam zu gestalten und die Kommune mehr nach dem Gemeinwohl auszurichten. Unternehmen, die das Gemeinwohl unterstützen, möchte die ÖDP Köln in Zukunft Vorrang einräumen bei der Vergabe von Projekten und Aufträgen.

Bei der Kommunalwahl in Köln sind alle deutschen und EU-BürgerInnen, die das 16. Lebensjahr vollendet und ihren Wohnsitz in Köln haben, zur Wahl aufgerufen. Die Kommunalwahl ist für die ÖDP eine wichtige Wahl, um mehr ökologische und nachhaltige Inhalte in die Politik des Stadtrates zu tragen. Es gibt keine Prozenthürde, weshalb die BürgerInnen nicht „taktisch wählen“ müssen und jede Stimme für die Kandidaten der ÖDP ein klares Bekennen zu mehr nachhaltiger Politik ist. Für die Wahlwerbung hat sich die Mitgliederversammlung dazu ausgesprochen, auf den Einsatz von (Plastik-)Wahlplakaten zu verzichten, denn diese sind in der Herstellung weder ökologisch, noch nachhaltig nutzbar und werden häufig nach wenigen Wochen zu Abfall. Nun geht es für alle Aktiven in der Partei darum, die notwendigen Unterstützungs-Unterschriften zu sammeln und die verfassten Inhalte für die zukünftige Politik den BürgerInnen nahe zu bringen. Die Motivation bei allen Beteiligten ist bereits spürbar hoch.

 

(Bild: T.Kretschmer)


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