Keine Meeresverseuchung mit Spargroschen aus NRW

Immer wieder beteiligt sich die Westdeutsche Landesbank (WestLB) international an Investitionen mit höchst umstrittenen Auswirkungen für Mensch und Umwelt. Das aktuelle Projekt ist eine Goldmine des indonesischen Unternehmens MSM in Nord-Sulawesi. „Obwohl bisher keine staatliche Genehmigung vorliegt, und die Umweltauflagen noch nicht festgelegt sind, wurde bereits mit dem Bau begonnen“, klagt ödp-Landesvorsitzender Gerd Kersting.

Angesichts des weltweiten Einsatzes von trinkwassergefährdenden Stoffen wie Zyankali und Quecksilber in Goldminen protestieren Landwirte, Fischer und Tourismusunternehmen in Sulawesi zusammen mit der dortigen Landesregierung gegen den Plan der Investoren.

 

Außerdem sei das weltweit berühmte Tauchgebiet in der Meeresstrasse von Lembeh, welche auf der UNESCO-Liste der zu schützenden Weltregionen steht, durch die Mine von Wasserverschmutzung bedroht. Tausende Bürger sind besorgt um den Erhalt ihrer wirtschaftlichen und ökologischen Lebensgrundlagen.

 

Die ödp fordert die WestLB daher auf, sich aus der Finanzierung des Goldprojektes zurückziehen. „Die Vorstellung, dass mit den Spargroschen der Bürger aus Nordrhein-Westfalen derartig unverantwortliche Dinge geschehen, ist unerträglich“, stellt Gerd Kersting fest und ruft dazu auf, sich dem Protest anzuschließen.

 

Link zur Protestaktion:

www.regenwald.org/protestaktion.php?id=123

 


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