Gesetzesinitiative gegen Import von Giftmüll gefordert

Der ödp-NRW liegen Informationen vor, nach denen die australische Firma ORICA 22.000 Tonnen des Chemiemülls Hexachlorbenzol (HCB) in Deutschland verbrennen lassen will. 5.600 Tonnen davon in den Bayer-Standorten Leverkusen und Dormagen sowie in kommunalen Müllöfen wie Herten und Brunsbüttel.

„Bei der Verbrennung von HCB entsteht das krebserregende Dioxin, das auch durch moderne Filteranlagen nicht gänzlich zurückgehalten werden kann“, erläutert der ödp-Landesvorsitzende Gerd Kersting. Auch die Gefahr für die Weltmeere, die von dem mehrere Tausend Kilometer langen Transport des Sondermülls ausgehe, sei nicht hinnehmbar. Nach dem Verursacherprinzip müsse Sondermüll dort ordnungsgemäß entsorgt werden, wo er entstehe.

 

„Eine Gesetzesinitiative zum Verbot von Giftmüllimporten ist überfällig“, so der ödp-Politiker.


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