G8-Staaten müssen dringend notwendige Maßnahmen entscheiden

NRW/Bottrop: Die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) NRW befürchtet, dass die G8-Staaten bei ihrem Gipfel in Heiligendamm nicht die notwendigen Entscheidungen treffen werden um den Klimawandel zu begrenzen.

„Die dringend erforderlichen Reduktionen beim Ausstoß von Treibhausgasen können weltweit nur erreicht werden, wenn die G8-Staaten hier eine Vorreiterrolle übernehmen“, meint der ödp-Landesvorsitzende Gerd Kersting.

Die G8-Staaten produzierten allein im letzten Jahr über 42 % des weltweiten CO2-Ausstoßes.

Die ödp sieht in den Industriestaaten genügend technisches Potential um den Treibhausgas-Ausstoß entscheidend zu verringern.

„Es mangelt nicht an Mitteln den Klimawandel aufzuhalten, sondern am politischen Willen“, Kersting weiter: „Sonntagsreden zu dem Thema hört man jetzt überall, aber von konkreten Maßnahmen wenig“.

Die ödp fürchtet nun, dass es in Heiligendamm, vor allem durch die momentane Haltung der USA, nicht zu konkreten Vereinbarungen zur Reduzierung des Treibhausgas-Ausstoßes kommt. Daher appelliert die nordrhein-westfälische ödp an die Bundeskanzlerin Angela Merkel, in den Verhandlungen bei dem Gipfel nicht von den konkreten Forderungen abzulassen. „Selbst ein Eklat beim Gipfel wäre für den Klimaschutz besser, als ein mit den USA gefundener fauler Kompromiss“, meint der ödp-Landesvorsitzende.

Darüber hinaus fordert die ödp, dass in Deutschland endlich angefangen wird, die oft genug dargestellten Lösungswege auch endlich umzusetzen.

 

gez. Simon Gremmler - Landesvorstand


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