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Pressemitteilung

Direkte Demokratie stärkt den Natur- und Umweltschutz

ÖDP Kreisverband Region Köln begrüßt geplantes Bürgerbegehren zum Schutz des Naturschutzgebiets Ententeich in Brühl

Die ÖDP Nordrhein-Westfalen begrüßt die Ankündigung des Netzwerks Naturschutzgebiet Ententeich, mit einem Bürgerbegehren gegen die geplante Erweiterung des Phantasialands auf Kosten geschützter Natur vorgehen zu wollen. Das Bündnis setzt damit auf ein bewährtes Instrument der direkten Demokratie und gibt den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort die Möglichkeit, über eine weitreichende Entscheidung für ihre Heimat mitzubestimmen.

„Gerade bei Eingriffen in ökologisch wertvolle Flächen müssen die Menschen die Möglichkeit haben, ihre Stimme wirksam einzubringen. Bürgerbegehren sind Ausdruck einer lebendigen Demokratie und stärken das Vertrauen in politische Entscheidungen“, erklärt Frank Schulz als stellvertretender Vorsitzende des Kreisverbandes Region Köln.

Seit ihrer Gründung setzt sich die ÖDP konsequent für den Ausbau der direkten Demokratie ein. Bürgerbegehren und Volksbegehren ermöglichen es den Menschen, politische Entscheidungen aktiv mitzugestalten und Themen auf die politische Tagesordnung zu setzen, die vielen Bürgerinnen und Bürgern besonders am Herzen liegen.

Diese Überzeugung spiegelt sich auch im derzeit von der ÖDP Nordrhein-Westfalen vorbereiteten Volksbegehren „Böllerverbot“ wieder. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern des Landes die Möglichkeit zu geben, selbst über einen besseren Schutz von Mensch, Tier und Umwelt sowie über mehr Sicherheit rund um den Jahreswechsel zu entscheiden.

Die ÖDP betont, dass direkte Demokratie nicht als Hindernis für politische Prozesse verstanden werden darf, sondern als deren sinnvolle Ergänzung. Sie eröffnet die Chance, gesellschaftliche Konflikte transparent zu diskutieren und Entscheidungen auf eine breitere demokratische Grundlage zu stellen.

Der Kreisverband Region Köln wünscht dem Netzwerk Naturschutzgebiet Ententeich viel Erfolg für das angekündigte Bürgerbegehren und allen Beteiligten einen fairen, sachlichen und respektvollen Dialog über die Zukunft des betroffenen Naturraums.

Denn Demokratie lebt nicht allein von Wahlen – sie lebt vom Mitmachen.

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