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Pressemitteilung

Auf das ehemalige Coty-Gelände gehört ein Wohnquartier!

Auf einer Bürgerversammlung in Köln - Bickendorf warben die örtliche SPD, ein Investor und die anwesenden Bürger*innen für die Errichtung eines neuen Wohnquartiers auf dem ehemaligen Fabrik-Areal des sogenannten Coty-Geländes („4711“). Klare Angelegenheit: auch die ÖDP ist natürlich in Anbetracht der bereits jahrelangen Wohnungsnot in Köln dafür!

Frank Schulz (ÖDP , Kreisverband Region Köln)

„Wenn schon auf Bundesebene die Regierung komplett versagt, insbesondere den sozialen Wohnungs-Neubau in gewünschter Zahl zu fördern, so sollte wenigstens im Kleinen jede sich bietende Chance genutzt werden, mit weiteren Neubauten die Wohnungsnot im Stadtbereich von Köln zu lindern.“ meint das Vorstandsmitglied der ÖDP (Ökologisch-Demokratische-Partei) Frank Schulz.

So wie mit den neuesten Gebäuden mit 88 Wohnungen, davon 78 öffentlich gefördert, im dritten Bauabschnitt des Clouth-Quartiers in Nippes gerade erst mustergültig fertiggestellt, und auch im Max-Becker-Areal in Ehrenfeld bereits fest eingeplant, so bedarf es keiner Diskussion dass auch auf das Coty-Gelände in Bickendorf eine Wohnbebauung gehört, zumal auch die NRW-Bauministerin Ina Schnarrenbach zur großen Einweihungs-Party im Clouth-Quartier äußerte: „Wohnen ist Daseinsfürsorge, und das schaffen wir gemeinsam.“

An diesen Leitgedanken sollte man sich auch halten und gemeinsam müssen wir dafür sorgen dass das 17 Hektar große Coty-Gelände, welches aktuell noch als Gewerbe- und Industriegebiet ausgewiesen wird, von der Stadtverwaltung zu einem gemischten Wohngebiet umgewidmet wird. Denn unverständlicherweise hält hier die Stadtverwaltung zur Zeit noch an der Gewerbe- und Industriefläche als Zielvorgabe für die Entwicklung dieses Gebietes fest. Die ÖDP ist der festen Meinung: Das darf einfach nicht sein!

Die Bickendorfer Bürger*innen wünschen sich definitiv ein Wohnquartier mit möglichst großem Anteil an bezahlbaren, möglichst barrierefreien, Wohnungen samt ausreichender Grünflächen, einem Kulturzentrum und einer Gesamtschule. Die Krönung wäre aus Sicht der ÖDP, hier auch Wohnungen für Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung zu integrieren, so wie man es löblicherweise im Clouth-Quartier in Köln-Nippes geschafft hat.

Klare Forderung der ÖDP: Die Stadtverwaltung sollte aufgeben an der Gewerbe- und Industriefläche auf dem Coty-Gelände festzuhalten und dafür sorgen, dass dieses den Wünschen der Bickendorfer Bürger*innen gemäß schnellstmöglich als Wohnbaufläche ausgewiesen wird - damit die Kölner Wohnungsnot wenigstens ein bisschen abgemildert wird.

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