Jugend

In der Jugend liegt die Zukunft. Für sie darf uns nur die beste Erziehung und Ausbildung gut genug sein. Und wir müssen sie schützen vor der Verantwortungslosigkeit so mancher Medien: Gewaltverherrlichung oder Computer-Sucht sind schlechte Baumeister für eine bessere Gesellschaft.

Neben den ÖDP Forderungen zur Jugend gibt es die jugendpolitische Organisation der ÖDP, die Jungen Ökologen (jö). 

www.junge-oekologen.oedp.de

ÖDP-Forderungen zur Jugend

Grundausbildung statt Jugendarbeitslosigkeit

Wir wollen, dass arbeitslose Jugendliche in staatlicher Verantwortung eine Ausbildung bekommen 
Immer noch werden arbeitslose Jugendliche ohne Ausbildungsstelle meist erfolglos zum tageweisen Berufsschulbesuch verpflichtet. Dieses System ist für alle Beteiligten höchst belastend. Solchen Jugendlichen muss eine staatlich organisierte, berufliche Grundausbildung in Vollzeit vermittelt werden.

 

Verstärkte Jugendförderung

Jugendverbandsarbeit unterstützen 
Die in den Kommunen stattfindende Jugend-, Kinder- und Jugendsozialarbeit darf nicht weiter von gekürzt werden, auch an  landesweite Projekte und landesweite Jugendverbandsarbeit darf nicht gespart werden. Die lokal stattfindende Jugendarbeit von Verbänden, Kirchen und unabhängigen Vereinen erreicht die Jugend meist effektiver als städtische Einrichtungen. Diese Arbeit darf daher nicht als Klientel-Arbeit der jeweiligen Verbände angesehen, sondern der Nutzen für die Gesellschaft muss im Vordergrund stehen.

 

Jugendstrafverfahren beschleunigen

 
Neben der Prävention ist beim Umgang mit Jugendkriminalität die rasche Konsequenz nach der Tat von besonderer pädagogischer Bedeutung. Eine lange Verfahrensdauer ist im Bereich der Jugendgerichte besonders ärgerlich und gefährdet den Zweck.
Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass hier durch Personalmehrung und durch einen rascheren Verfahrensgang zwischen Polizei, Staatsanwaltschaften und Jugendgerichten eine wesentliche Verkürzung des Zeitraums zwischen Tat und Konsequenz erreicht wird.

 

Entlastung für Ausbildungsbetriebe

Spürbare Anerkennung für Ausbildungsbetriebe: Die Sozialbeiträge für Lehrlinge werden aus der Steuerkasse bezahlt. 
Ausbildungsbetriebe leisten Wertvolles für die Allgemeinheit. Deshalb wollen wir, dass die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung für die Ausbildungsvergütung entfallen und solidarisch aus der Steuerkasse (z.B. durch eine Steuer auf Flugzeugtreibstoff) bezahlt werden. Die Prüfungsgebühren sind von den Kammern zu tragen, nicht vom Ausbildungsbetrieb.

 

Wahlalter auf 16 Jahre senken

 
Von den Befugnissen und Aufgaben der Bundesländer ist die Bildungshoheit die Entscheidenste. Insofern ist es unverständlich, Jugendlichen ab 16 das Wahlrecht bei Kommunalwahlen zu gestatten, es Ihnen aber wenn es sie am meisten betrifft, nämlich im Schul- und Hochschulbereich, nicht anzuerkennen.