23.11.2011
Städteregion Aachen: Neuer ÖDP-Kreisverband gegründet
Seit Donnerstag, den 23.11.2011 ist es "amtlich": Die Mitglieder der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) in der Städteregion Aachen haben im Eschweiler "Culture Café" am Marktplatz den Kreisverband Städteregion Aachen gegründet. Als Gäste konnte die Versammlung die Landesgeschäftsführerin Sieglinde Kersting (Münster) und Werner Roleff (Köln), Mitglied im Landes- und Bundesvorstand der ÖDP begrüßen. Die anwesenden Mitglieder wählten den 35-jährigen Fahrlehrer und vierfachen Vater Rainer Buchholz aus Simmerath zu ihrem Kreisvorsitzenden. Als stellvertretender Kreisvorsitzender und Schriftführer wurde der Lehramtsstudent an der RWTH Aachen, Manuel Dekielinski (27 Jahre alt) aus Stolberg gewählt. Das Amt des Schatzmeisters und Pressesprechers übernimmt der 56-jährige Kommunalbeamte Arno Kohlert aus Eschweiler. Zu Delegierten des Landesparteitages wählte die Versammlung Rainer Buchholz und Arno Kohlert. In Zukunft werden die Öko-Demokraten u.a. an verschiedenen Treffpunkten in der Städteregion monatliche Stammtische abhalten. Im Herbst ist ein Familienfest in Aachen-Walheim geplant. Sehr erfreut zeigte sich der neue gewählte Vorstand über das Erscheinen mehrerer Interessenten, die am Ende der Veranstaltung die Frage stellten: „Kann ich eine Beitrittserklärung haben?“ Am 08.12.2011 thematisiert der ÖDP-Stammtisch um 19:00 Uhr im Bistro des Talbahnhofs Eschweiler das vorweihnachtlichen Thema: „Halloween oder St. Martin? Welche Rolle spielt das Christentum noch in unserer Gesellschaft- welche Rolle sollte es- auch im politischen Alltag- spielenß“ Erfreut zeigten sich die Teilnehmer über die erfolgreiche Klage vor dem Bundesverfassungsgericht, das für die Zukunft den Wegfall der 5%-Klausel bei der Europawahl beschlossen hat. Werner Roleff: „Ohne diese Sperrklausel hätten wir bei der letzten Europawahl mindestens ein Mandat errungen- das dumme Argument von der verlorenen Stimme gilt hier jetzt nicht mehr“. Zu den Zielen der ÖDP äußerte sich der neugewählte Kreisvorsitzende Rainer Buchholz: "Die ÖDP verbindet eine wertkonservative Ethik mit sozialer Gerechtigkeit und lehnt jede Form des Extremismus entschieden ab. Sie ist christlich geprägt, steht aber allen Glaubensrichtungen offen. Vor allem Weitsicht und Nachhaltigkeit politischer Entscheidungen sowie die Wahrung der Schöpfung sind der ÖDP große Anliegen, ebenso die Familienpolitik und ethische Fragen. Darüber hinaus ist sie die einzige deutsche Partei, die keine Firmenspenden annimmt, um unabhängig von Lobbyinteressen der Wirtschaftskonzerne agieren zu können". Sogar zum Tabuthema der Migrationsproblematik hat die ÖDP Stellung bezogen und handelt nach dem Leitsatz 'Toleranz ja, Beliebigkeit nein'. Gemessen am Parteienspektrum sieht sie sich in der politischen Mitte positioniert.


